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So sieht eine Master-Arbeit an der Boku Wien aus!

Betreute Hochschulschrift?

Mit hochwissenschaftlichen Messdaten versehen, autoritären Zitaten, mit digitaler Messtechnik ermittelt und von Lobbyismus sprühenden Bewertungen. Nur mit der praktischen Versuchsanordnung, der Umsetzung nimmt man es nicht so genau. Oder gibt es einen Sponsor?

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Egger und Betreuer,

gern möchte ich Ihnen einen Rat für Ihre weitere „wissenschaftliche Arbeit” mit auf den Weg geben:
Die Natur besitzt durch die Evolution viele Programme, mit der heutigen Computersprache, eine „Software”. Diese Programme bestimmen was die Natur in bestimmten Situationen tun soll und wie sie es tun soll.

Die Hardware führt diese Handlungen aus, sie arbeitet sie ab, setzt sie in die Tat um. Es sind Umweltfaktoren wie Sonne, Regen, Wind ua. sowie die Flora und Fauna.

Was aber, wenn Sie und Ihr Traktor die Hardware sind und die Handlungen nicht Programmgemäß abspulen?

Ihr Ergebnis wiederspiegelt immer nur die (Ausgangs-)Faktoren, den Input.

Somit kann Ihr Ergebnis immer nur so gut sein, wie Ihre Versuchsdurchführung es zu lässt.

Aber eine Versuchsdurchführung (siehe Bild unten), welche mit so vielen Mängeln angelegt ist, wo Ihre dokumentierten Messungen selbst die Fehler schon offenbaren, ist einer Hochschularbeit zutiefst unwürdig.

Selbst ein Kleingärtner hätte diese Mängel erkannt, es ist nur etwas zum Fremdschämen.

Wie erklären Sie Ihre Mietenanordnung, die nichtverdauten Wurzeln, den Unkrautbesatz und die dokumentierten Ausgasungen an der Mietenoberfläche? Ist an dem fehlenden Prozesswasser (viel zu trockenes Substrat) evtl. das Klima schuld?

Welche Rolle spielen Ihre Betreuer? Wird alles akzeptiert, was die Messgeräte so hergeben? Sieht so das Zeitalter der Digitalisierung aus, fernab der Natur?

Die Natur, besser die Mikroorganismen, werden sich immer Ihren „Anweisungen” (Milieubedingungen) anpassen. Somit ist Ihr Ergebnis auch der Ausdruck der Qualität Ihrer Arbeit.

In der vergleichenden Bewertung beider Versuche, unterstellen Sie eine Hygienisierung bei der aeroben Kompostierung per se, obwohl Sie keine Analyse durchgeführt haben. Ferner postulieren Sie den Aufbau von Huminstoffen nach einem aeroben Biomassenabbau, wie begründen Sie dies?

Bitte berufen Sie sich nicht darauf, „das ist die Mikrobielle Carbonisierung von Witte” --- es ist ganz allein ein Ergebnis Ihrer oberflächlichen Umsetzung.

Hochachtungsvoll
W.Witte